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kfd Mariä Himmelfahrt Meschede

Wir wollen kein kleines, kuscheliges Kircheneckchen!

Liebe Frauen,

in diesem Jahr hat uns Maria 2.0 durchgerüttelt. Plötzlich waren sie da, diese Frauen aus Münster mit ihren Forderungen nach der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in der Kirche und nach der lückenlosen Aufarbeitung des Missbrauchsskandals.

Sie sagten das, was vielen von uns schon lange auf der Seele brannte. Endlich! Wir schlossen uns, unterstützt von Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand, ihrem Aufruf zu einem Kirchenstreik an. Eine Woche legten die Frauen in Mariä Himmelfahrt ihre ehrenamtlichen Kirchenämter nieder, betraten kein Gotteshaus.

Wir organisierten einen Gottesdienst vor den Kirchentüren - mit 200 Gottesdienstbesuchern für uns ein großer Erfolg. Aus der sich anschließenden Diskussionsveranstaltung entstand ein Forderungskatalog.

Kurz drauf stand auch unser Bundesverband auf. Mit 100 Prozent Zustimmung bei der Bundesversammlung hatten sich die Delegierten für die Forderung nach einer geschlechtergerechten Kirche ausgesprochen. Also für der Zugang von Frauen zu allen Weiheämtern. Das Purpur-Kreuz ist seitdem unser Symbol.

Auch vor Ort zog diese Aktion Kreise: Zweimal haben wir mit Infoständen auf dem Markt über unsere Beweggründe informiert. Das waren nicht immer leichte Gespräche, aber immer sehr gute. Wir sammelten rund 350 Unterschriften für die Geschlechtergerechte Kirche und verteilten Purpurkreuze.

Mit den Hauptamtlichen haben Mitglieder auch unserer kfd eine Dialogveranstaltung erarbeitet: Ihr könnt euch vorstellen, dass auch diese Gespräche für unsere Frauen keine Kaffeekränzchen waren.

Das Ergebnis: Die Kirche-im-Dialog-Treffen, in denen über das geredet werden soll, was wir vor Ort ändern können und wollen. Das bei Redaktionsschluss letzte Treffen findet dann am Dienstag, 14. Januar in Calle zum Thema Seelsorge statt.

Ich möchte an euch appellieren, nehmt euch die Zeit! Kommt dazu! Sagt, was ihr denkt! Berichtet von euren Erfahrungen. Es öffnet sich gerade ein Fenster. Niemand weiß, für wie lange und was wir erreichen können. Lasst uns den Luftzug ausnutzen! Nur wenn wir weiter die Kraft haben, unsere Freude am Glauben, das, was uns daran stark macht, nach außen zu tragen, kann es gelingen, andere zu begeistern.

Das gilt für die kfd, die dringend Mitglieder braucht, um ein starker, einflussreicher Verband zu bleiben und das gilt auch für unsere Kirche vor Ort.

Liebe Frauen, ihr seid unsere Sprachrohre vor Ort. Danke, dass ihr uns als euren Vorstand unterstützt, tragt, bereichert, kritisiert und so auch stärker macht.

Ein kleines, kuscheliges Kircheneckchen am Leben zu erhalten ist keine Aufgabe, das wäre eine Kapitulation.

Für den Vorstand der kfd Mariä Himmelfahrt

Ute Tolksdorf, Conny Berkenkopf, Monika Remmel, Katharina Schulte und Petra Schemme

#trotzdemkatholisch

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„Ein Hoch auf die Freundschaft“ - Twersbraken-Party, Samstag, 25. April, ab 19 Uhr im Gemeinsamen Kirchenzentrum

Es wird sauerländisch: Die kfd Mariä Himmelfahrt lädt ein zu einer Party-Nacht mit den Twersbraken. Wer wissen will, was den Sauerländer ausmacht, was das Sauerländer-Schunkeln eigentlich bedeutet und Lust hat auf einen Abend mit Musik, Sprüchen und Party-Stimmung, ist am Samstag, 25. April, um 19 Uhr herzlich ins Kirchenzentrum eingeladen. Unter dem Motto: „Ein Hoch auf die Freundschaft“ erhält jedes kfd-Mitglied, das eine Freundin mitbringt, die noch kein Mitglied ist, an der Theke zwei Gläser Sekt gratis. Beide müssen aber mitsingen. Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro für Mitglieder und 20 Euro für Nicht-Mitglieder. Karten gibt es im Café Brazil.

Vorverkauf ab 12.12.2019

Kartentelefon: 0291 / 90867766